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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Helden
Isonzo Offline



Beiträge: 334

21.10.2014 23:18
Isonzo Hilado Trapani antworten

Hier werde ich demnächst etwas über die Vorgeschichte von Isonzo (oder wie er sich auch gerade nennen mag) schreiben.

Schöne Dinge sind meist zu teuer - um sie zu kaufen ;)

Isonzo Offline



Beiträge: 334

22.10.2014 16:24
#2 RE: Isonzo Hilado Trapani antworten

Isonzo wurde am 11.Phex 989 BF in Arivor geboren, wuchs er als eines von unzähligen Kinder, der unzähligen Armen der Stadt auf. Wie die meisten anderen musste er schon früh lernen sich alleine durchzuschlagen, lernte zu stehlen und warum es besser war sich nicht dabei erwischen zu lassen - etws, was ihm oft besser gelang als anderen, nicht weil er so geschickt darin war sich zu verstecken, sondern aufgrund seiner magischen Gabe, die sich schon früh, jedoch ungeleitet entwickelte.
Diese Gabe war es dann auch, die Magister Bernado Talentio von und zu Markenreif auf ihn aufmerksam machte - der eigentlich kein Magister war, sondern Teil eines Zirkus, und dort für die Maske und Effekte der Künstler zuständig war.
Dieser war es dann also, der auf ihrem Stop in Arivor auf den jungen Isonzo aufmerksam wurde und ihn mit sich nahm. Isonzo selbst war hellauf begeistert, noch nie hatte sich jemand für ihn interessiert - ausser ggf die Büttel, wenn er sich mal wieder hatte erwischen lassen - und nun sogar ein Magister, dazu noch die bunten Gewänder und heroischen Kunststücke.
Durch ganz Aventurien (wenn man dieses auf das Kaiserreich und Lieblichefeld beschränkt) tourte Isonzo mit dem Zirkus und auch wenn ihm das ewige Lernen bei dem Magister störte, so bannte ihn doch der Zirkus und all die Städte die er so zu sehen bekam, von denen er sonst nur aus Geschichten gehört hatte.
Doch auch das wurde ihm irgendwann zu wenig, soviel hatte er gesehen, die großen Paläste der Reichen und Mächtigen, einer von ihnen wollte er sein, oder zumindest mit ihnen verkehren, aber das würde ihm der Zirkus nie geben können und so packte er voller Hoffnung an seinem 19ten Tsa Tag seine Sachen und verließ den Zirkus.
Zu den Reichen und Mächtigen hat er es bis heute nicht geschafft, doch erging es ihm meist gut, er ist noch immer unbeschwert, gibt sich mal als Medicus aus, mal als Gaukler oder fahrender Dichter, doch lange an einem Ort hat es ihn bisher nicht gehalten, ob es an seinem Gemüt, der losen Zunge oder den langen Fingern liegt, wer weiß ? Und wer weiß, was aus dem unbedarften, unbeschwerten und lebensfrohen Isonzo wird, wenn ihn erstmal der Ernst des Lebens einholt ?

OOT : man müsste ggf nochmal sehen, wo dort die Episode mit Meherem (?) reinpasst, ich weiß nur noch, dass es zeitlich so um die Orkkriege spielte, da müsste er ja so 21 gewesen sein, müsste also hinkommen.

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Isonzo Offline



Beiträge: 334

16.11.2014 18:24
#3 RE: Isonzo Hilado Trapani antworten

Ich werde mal sehen, dass ich hier bis Freitag noch was reinschreibe.
Vermutlich wird es je eine Version geben, so wie Isonzo sie erzählt und danach kurz OOC Ergänzung wie es wirklich war.
Sollten irgendwelche Geschichten keinen Sinn machen, oder nicht in die Welt passen, einfach sagen, damit man es entsprechend streichen oder ändern kann, soll ja nur dazu dienen ihm etwas mehr Leben zu verschaffen ;)

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Isonzo Offline



Beiträge: 334

07.12.2014 23:31
#4 RE: Isonzo Hilado Trapani antworten

Diese Geschichte wird Isonzo ggf mal bei einem Bier in der Kneipe oder am Lagefeuer zum Besten geben, auf jeden Fall werdet ihr sie mitlerweile kennen

"Nun, wie ihr ja wisst, habe ich Ardo damals auf dem Weg nach ..." er überlegt kurz "ach, ich komme nicht drauf, so ein kleines unbedeutendes Königreich im Süden. Wie dem auch sei, nach dem wir es vor der Intrige bewahrt hatten, entschied ich mich als Gast noch eine Weile zu bleiben - man hatte ja schließlich auch einiges dafür getan.
Wir, also ich, blieb also dort, lebte mich ein - seltsame Sitten hatten sie dort zum Teil und die ewige Hitze, bald wie hier auf Maraskan ! Schon wenige Tage, nachdem ich dort war, fiel mir eine Dame auf, oder besser die Kette, die sie um den Hals trug, ein wunderschönes Schmuckstück, ggf gar Zwergenhandwerk, aus Gold und mit Edelsteinen besetzt, ich fragte mich wie sowas es in die Provinz geschafft hatte, eigentlich viel zu schade um es dort zu tragen, sowas sollte in's Liebliche Feld, wo man es zu schätzen wusste.
Aber gut, ich - ihr kennt mich ja nun ein wenig - bin ja ein gutmütiger und großzügiger Mensch, gerade zu gönnerhaft möchte ich meinen, freute mich für die Dame, aber zu gleich machte ich mir auch Sorgen.
Rumgekommen wie ich bin wusste ich, dass nicht alle so neidlos wie ich sind und so ein Schmuckstück sicher Aufmerksamkeit erregen würde. Ich war nun in der Zwickmühle, als guter Gast konnte ich es nicht zulassen, dass hier etwas passierte, aber ich wollte ja auch niemanden beunruhigen, also nahm ich es auf mich.
Tag und manchmal auch Nachts, beobachtete ich die Dame, achtete darauf, wer ggf ein Auge auf das gute Stück haben mochte, ob sie es sicher verwahrte und wer Zugang dazu hatte.
Und meine Geduld und Vorsicht sollten belohnt werden, nur wenige Tage, nachdem ich meine Beobachtungen aufgenommen hatte, trug es sich zu, dass eine ihrer Mägde, ein junges hübsches Ding, mit dem ich damals schonmal gerne angebändelt hätte, wenn da nicht dieses verschlagene etwas gewesen wäre - einem Mensch von meiner Weltgewandheit entgeht sowas nicht - diese Dame also begab sich des Nachts, als ihre Herrin schlief in das Schlafzimmer und zu der Schmuckschatulle in der auch die Kette lag, entnahm diese und wollte in die Schatten verschwinden.
Ich aber blieb ihr mit Phex Hilfe auf den Versen - ich wollte sie noch nicht stellen, ich wollte erst wissen, wer alles verwickelt war. Und so konnte ich beobachten, wie sie das Haus eines bekannten Händlers betrat und kurz darauf wieder verließ.
Ich geduldete mich ein wenig, bevor ich in das Haus eindrang - ein Bekannter beim Zirkus erzählte mir einmal, worauf man bei sowas achten müsse mir liegt sowas sonst fern - es dauerte nicht lang und ich fand die Schatulle sammt Kette, der Händler war so dreist, er hatte sie offen auf seinem Nachttisch stehen ! Ich überlegte noch, ob ich sie gleich mitnehmen sollte um dann die Wachen zu rufen oder erst die Wachen rufen sollte, ich hatte kurz Sorge, ob man mir glauben würde, insbesondere wenn ich selbst die Kette hatte, entschied aber, dass es ja keinen Grund gäbe mir als Ehrenmann, schließlich hatte ich mich hochverdient gemacht, nicht zu glauben und steckte die Kette ein.
Ich wollte mich gerade zum Gehen wenden, als der Händler erwachte, sofort schrie er nach seinen Wachen und begann mich zu bedrängen , nur meinem äußerstens Geschick und Rondras Gnade war es wohl zu verdanken, dass ich unbeschadet überlebte.
Zu Dritt stürzten sie sich auf mich und nur die - wohl durch den Lärm - herbeigelockten Wachen konnten ihnen Einhalt gebieten ! Anstatt aber, wie ich erwartet hatte mir zu helfen, behauptete der dreiste Strolch, ICH sei bei ihm eingebrochen und habe ihn bestehlen wollen !
Nun, das traurige Ende der Geschichte ist, dass ich mich im Kerker wiederfand, der Mann muss die Wachen bestochen haben, denn sie behaupteten noch mehr Schmuck bei mir gefunden zu haben - und nur die Gunst in der ich noch stand bewahrte mich vor schlimmeren, so wurde ich entlassen, musste jedoch umgehend das Land verlassen - nun, wenigstens ihre Kette hatte die Dame wieder bekommen, so war also nicht alles vergebens gewesen."

Was wirklich geschah : Isonzo hatte selbst ein Auge auf die Kette geworfen, da er als 12 Götter gläubiger aber nicht Travias heiliges Gastrecht verletzen wollte - gerade als viel Reisende hält er die Dame sehr hoch - war er in einem Dilemma, dies löste sich abprubt, als die Kette von jemand anderem entwendet wurde, nun würde er sie ja nicht mehr aus dem Haus stehlen, in dem er war und es war daher absolut recht !
Sein Plan war also dem Händler die Kette nun selbst zu klauen und dann mit dem nächsten Schiff in die Heimat zu segeln, im Haus des Händlers aber fand er nun nicht nur Gefallen an der Kette, sondern auch so manch anderem Schmuckstück, was dazu führte, dass er sich länger dort aufhielt als gedacht und eben erwischt wurde. Der Rest war so ziemlich wie beschrieben, nur das es nicht der Händler und zwei Wachen waren, die ihn bedrängten, snodern der Händler und seine Magd - aber das sind Detailles, wer erkennt sowas schon im Dunkel ?

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