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 Zwischenspiel-Archiv
Ardo Arres von Arivor Offline



Beiträge: 495

24.06.2014 19:12
Ardo auf der Acheburg Thread geschlossen

Und hier einmal etwas ausführlicher was auf der Acheburg geschah:

Die Achehöhe ist ein langer Höhenzug der an der nördlichen Seite steil ist und schroff abfällt. Auf der Südseite ist er durch

tiefe Risse und Spalten kaum zu passieren. Dazwischen liegt ein Saumpfad der sich den Berg hochwindet. In etwa 100 Schritt Höhe am Ende des Höhenzuges ragen unter wirbelnden
Wolken die Mauern einer einst gewaltigen Feste auf. Türme wie spitze Zähne und halb zerstörte Mauern die nur noch wenige Schritt hoch sind schauen auf dich hinunter. Sie scheinen wie Gebeine mit dem Berg tief verwurzelt.
Auf dem Weg nach oben kommst du durch einen Wald aus knorrigen halbtoten Bäumen. 3 Krähen hocken auf einem alten Baum und blicken dich stumm an. Alte Torbögen sind zu erkennen. Zerstörte Statuen von Greifen und Praiosgeweihten aus der Priesterkaiserzeit tauchen auf, als du dich der feste näherst. Die äußere Wehrmauer ist nur noch 2 Schritt hoch und stark beschädigt und verfallen.
Du kommst auf den alten Burghof. Fahles Licht der Mittagssonne erhellt die neblige Szene. Du erkennst eine alte eingestürzte Praioskapelle, einige eingestürzte Wachtürme und eine alte Halle mit mächtigen Säulen. Weiter hinten in der feste scheint sich der Boronsanger zu befinden.

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ARDO:
Angespannt ob der schaurigen Kulisse ziehe ich den Rondrakamm in einer geschmeidigen Bewegung vom Rücken und nehme ihn aufrecht an meine Seite. Mit wachem Blick erforsche ich die Ruinen einer vergangenen, goldenen und blutigen Zeit und spreche ein kurzes Gebet. "Herrin Rondra,
hier stehe ich nun dein tapferer Streiter, zur Prüfung meines Eifers. Zu Ehren den Namen Deiner selbst, zur Sühne des Meinen in Namen der Zwölf. Steh mir bei.“ Den knirschenden Kies und Geröllboden unter den Sohlen schreite ich weiter in Richtung der alten Kapelle.


Meister
Die alte Kapelle ist völlig eingestürzt. Das Dach ist nicht mehr vorhanden und deren Reste sind im Gebäude verteilt. Die Ruine ist kaum begehbar und der Schutt besteht aus teils so großen Brocken, das ein Mann sie unmöglich beiseite schaffen kann. Als du dir die Kapelle betrachtest, fallen dir wieder die drei Krähen auf, die auf einer zerfallenen Mauer der Kapelle hocken und dich stumm anstarren.

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ARDO
Den Blick von den Ruinen misstrauisch auf die Krähen richtend raunze ich die Vögel an: Und ihr drei Hexenweiber, erfreut ihr Euch an meinem Schicksal?
In die Knie gehend berühre ich die Trümmerstücke der alten Kapelle und spreche mir selbst zu: Welch tollkühner Hass mag hier entladen worden sein gegen die Götter und ihrer Vertreter auf Dere? Möge seine Seele dereinst Frieden finden. In Gedanken an den mächtigen Gegner und Mann der mir hier gegenüber stehen soll. Nach den Krähen schauend richte ich mich auf und gehe in Richtung des Boronangers.

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MEISTER
Weit hinten in der Burg findest du den Bornosanger mit schweren Grabsteinen, Praios Alveraniern und Steingrüften. Einige Gräber sind ausgehoben worden. Schnee bedeckt die Gräber hier oben auf dem Finsterkamm. Deine Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf eine Gruft, deren Zugang scheinbar gewaltsam geöffnet wurde. Die zwei eisernen Torhälften liegen herausgerissen im Schnee und der Eingangsbereich sieht stark zerstört aus. Ein gut zwei Schritt langer Siegelstein liegt zerbrochen einige Schritte entfernt im Schnee.
Auf den steinernen Stufen kann man Abdrücke von mächtigen Krallen erkennen. Als du dich weiter bewegst trittst du auf etwas das unter der immer noch dicken Schneedecke liegt.
Es gibt ein Knackgeräusch wie wenn etwas bricht. Als du dir das näher ansiehst erkennst du, das du auf einen Knochen getreten bist und ihn mit deinem Fuß durchbrochen hast.

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ARDO
Erschrocken nehme ich den Fuß von den Gebeinen und möchte den nahen Umkreis nach den Überresten untersuchen.

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MEISTER
Du findest die Überreste von gut einem Dutzend Orks. Du schätzt dass sie vielleicht ein Jahr tot sind. Du findest Überreste von Lederkleidung und typischen Waffen der Orks.
Viele der Knochen wirken seltsam verdreht und mehrfach gebrochen und einige sind weit im Areal verstreut. An Kleidungsresten kannst du erkennen das es sich hier scheinbar um Orichai Krieger gehandelt haben hat. Wieder sitzen die drei Krähen auf einer alten Mauer und schauen dich ausdruckslos an. Du bemerkst dass die Praiosscheibe sich nun schon langsam den Berggipfeln nähert. Man könnte meinen, die Praiosscheibe ginge hier etwas schneller unter als an anderen Orten auf der Welt.

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ARDO
"Orichai hier, bei Rondra, welch Teufelei war hier geplant, oder suchten diese Teufel nur den Schutz auf der Flucht aus Greifenfurt?" fange ich an zu mir selbst und mit einem fragenden Nebenblick auf die Krähen zu sprechen.
"Nun so soll es sein, heute entscheidet sich das Schicksal des Ardo von Arres, Custos cum Honor, von Arivor." spreche ich weiter mit dem Blick auf die fallende Praiosscheibe „stehe mir trotzdem bei Herr Praios auf das ich diesen Frevel von Dere tilge und überlebe."
Ich stelle nun 12 Gebetskerzen im Kreis im mich herum auf und knie mich meditierend in diesen Kreis, mein Schwert vor mir in den Boden gestellt...
"Herr Praios, Herrin Rondra und Herr Boron, steht mir heute Nacht bei, auf das ich meine Schuld sühne. Zeichnet mich hiernach wie es euch beliebt, ich werde mit Stolz und Ehre dem Bösen auf Dere den letzten Kampf abringen und schlussendlich obsiegen. Sei es auf der Wallstätte oder an der Seite meiner Herrin"
So beginne ich mein Urteil zu erfüllen und warte auf mein Schicksal.

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MEISTER
Als die Praiosscheibe blutrot hinter den Bergen untergegangen ist wird es noch stiller auf der Acheburg als es vorher schon war. Im fahlen Mondlicht kannst du erkennen wie Nebel aufkommt und die ganze Szene in ein gespenstisches Licht taucht. Du meist das deine Augen dir einen Streich spielen, als du immer wieder das Gefühl hast, verschiedene Statuen würden dir den Kopf zuwenden und dich anstarren. Doch wenn du dann genauer hinsiehst, stehen sie so starr wie vorher da. Selbst die Orkknochen scheinen sich zu bewegen, doch dann denkst du nur es wäre auch dies eine Sinnestäuschung.
Dann schrecken die drei Krähen plötzlich auf und fliegen in den Nachthimmel. Ein Rumpeln ist aus der Gruft mit den herausgerissenen Torhälften zu hören, tief und dröhnend. Dann wieder Stille.
Dann hörst du Schritte. Schwere Stiefelschritte dringen aus der Gruft zu dir nach oben. Langsam kommen sie immer näher. Dann ein Schatten, groß und mächtig der sich langsam erhebt. Walmir von Riebeshoff entsteigt der Gruft und mit kaltem ausdruckslosem Blick schreitet er in deine Richtung. Er trägt ein mächtiges Schwert in seinen fahlen Händen und sein alter Harnisch verdeckt seinen verfluchten Körper. Dann bleibt er stehen und er seufzt fast schon mitleidig:
"Du Narr, lebend bist du im Nachtschattenturm entkommen und nun kommst du hier her und störst meine Ruhe. Bis ich wieder auf Dere gewandelt wäre, wären deine Gebeine längst zu Grabe getragen worden und keiner hätte sich mehr dieser Tage erinnert."
Er blickt gen Himmel zum Madamal, dann wird sein Ton energischer:
"Aber DU und DEINE Kirche ... ihr könnt nicht einen alten Mann ruhen lassen ... mich der ich auch nur existieren will. Ich wurde von den Göttern verlassen, ICH wurde verraten und man hat mir alles genommen, ALLES HÖRST DU. Und dann kommst DU in mein Haus, ohne Einladung, DU kommst mit DEINER verfluchten GÖTTIN und schändest MEIN HEIM! GEH SAGE ICH UND SAG DEINER KIRCHE OB SIE NICHT MEHR AUFZUBIETEN HAT ALS EINEN VERLAUSTEN DIENSTBOTEN DER MEINE RUHE STÖRT!".

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ARDO
"IHR IRRT UNHOLD, IHR LUDET MICH EIN IM NACHTSCHATTENTURM, erinnert Euch. Ich bin NICHT Euretwegen hier, "Mann" Mein Glaube an Euer Wort war die Schuld und hier stehe ich verurteilt in Sühne in Eurem Heim. Stellt Euch nicht dar als Märtyrer für Euer selbst. Ihr habt Euer Schicksal selbst gewählt und büßt nun dafür auf ewig...
Stellt euch Eurer Taten und sühnt und Euch wird vergeben. Dafür stehe ich mit meinem Leben ein.
Vereint könnt ihr sein mit denen, die Ihr einst liebtet. Auf ewig glücklich als hier zu hausen und Euch zu beklagen wer alles schuld hat.
Oder stellt Euch mir und werden beide vernichtet mit aller Macht, ohne ein Funke Hoffnung auf Erlösung für uns, unsere Lieben und unserer Ehre, die wir beide verloren haben.
Wärt ihr verraten worden, hätten wir Euch seinerzeit getötet. Jetzt habt ihr die Chance Euch Euren Geistern zu stellen und Erlösung zu finden.
Ich bin bereit zu sterben und zu sühnen.
Ihr auch?

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MEISTER
Walmir blickt dich finster an:" Ich bereit zu sterben? ... Ich bin schon tot und zu ewigen Unleben verdammt und Erlösung kann es für mich nicht geben. "
Er hebt sein Schwert "Und nun kommt und zeigt mir die Macht eurer Göttin!“


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ARDO
"ERLÖSUNG GIBT ES FÜR JEDEN DER DARUM BITTET UND SÜHNT!
FÜR RONDRA UND DEN HERREN PRAIOS!!"
brülle ich Walmir entgegen und stürme auf ihn zu.

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MEISTER
Ihr beiden schlagt aufeinander ein, wobei du bemerkst, das Walmir über unglaubliche Kräfte verfügt und jeder seiner Schläge dich mit solcher Wucht trifft, das dir der Atem schwindet. Du bemerkst dass er währenddessen eine Aura des Bösen um sich herum aufbaut und dunkle Zauber wirkt, die dich zweifeln lassen und dir Einflüsterungen in deinem Schädel bringen. Der gesamte Boronsanger scheint während eures Kampfes vor Anspannung zu knistern und du merkst, dass er dich bald töten wird und dass er nur mit dir spielt. Er will seinen Sieg auskosten und dich nicht nur körperlich vernichten.


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ARDO
Schwer prasseln die Schläge Walmir auf mich und ich spüre die unheilige Kraft die stetig an meinem Körper zehrt. Hier ist größere Macht gefordert.
"Herrin Rondra, schenke mir Mut wie es einem Löwen gleich ist" (Stoßgebet Rang 1) zur Verstärkung des Mutes um TAW (15 bei mir) um einen Schutzsegen zu sprechen (Rang2, Gebiet

in den nichts Unheiliges eindringen kann nur mit Mutprobenvergleich betreten werden, sonst erstarren.)
Wird Walmir merklich "langsamer" fordere ich Ihn mittels Liturgie (Rang 3)zu einem Ehrenhaften Zweikampf auf, keine Magie, keine Tricks, keine Fernwaffen etc.
Trotz aller Möglichkeiten kämpfe für meine Seele und seine Seele weiter.

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MEISTER
Walmir scheint erst unbeeindruckt ob deiner Gebete. Doch dann wird er etwas langsamer, doch kann er deinen Schutzwall langsam durchdringen und kommt näher. Du forderst ihn zum ehrenhaften Zweikampf, doch diese Liturgie fegt er mit einem zornigen Aufschrei hinweg. Er ist in deinem Geist, versucht immer weiter in dich einzudringen um dich zu zwingen die Waffen fallen zu lassen. Du erkennst mit Schrecken das er dich gar nicht töten will. Er will dich dazu verdammen, sein Vasall zu werden der ihm treu dienen muss bis in alle Ewigkeiten. Wenn er es schafft dein Blut zu rauben musst du ihm untertan sein auf alle Zeit und dann wird er mit dir Rache nehmen an deinen Freunden und an deiner Göttin.
Dann hörst du plötzlich Worte an deinem Ohr. Raue Stimmen die fern klingen in einer Sprache die dir verhasst ist. Orkisch spricht sie zu dir, eindringlich und verzweifelt.
(OOC: wenn du sie nicht kannst und laut Heldenbogen den ich habe ist das so, dann kannst du die Stimme in deinem Kopf trotzdem verstehen).
"Ich Grashtarrz, Anführer der Kar Arghazz und ich kann nicht zu Tairach gehen."

Verwirrt schaust du dich um. Wie in Zeitlupe siehst du Walmir auf dich zukommen. Die Zeit scheint langsamer zu verlaufen. Um dich herum haben sich aus den Knochenhaufen die erschlagenen Orks erhoben, durchscheinende, geisterhafte Gestalten die gebeugt und gesenkten Blick auf dem Boronsanger stehen. Einer der Orks steht neben dem tobenden Walmir und starrt dich mit seinen gelben Augen an. Er ist größer als die anderen. Du erkennst einen alten Krieger der Orks der viele Kämpfe gesehen haben mag. Sein Fell war schwarz mit rotbraunen Streifen und er besaß zu Lebzeiten gewaltige Hauer. Einst mag er ein großer Orkkrieger gewesen sein, geachtet von seinem Volke, doch nun erscheint er dir alt und gebeugt.
"Wir nicht können zu Tairach gehen, wir ehrlos gestorben, geschändet von Blutsäufer in dunkler Nacht. Wir nicht können zu Tairach, wir ehrlos ... ", spricht er, wobei die letzten Worte fast vom Wind davon getragen werden.

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ARDO
Erschrocken ob dem Streich den meine Sinne mir hier spielen rufe ich Rondra erneut ab: "Zürnende lenke deine ganze Kraft in mich" (Stoßgebet zur Erhöhung der Körperkraft) und möchte Walmir mit einem übermächtigen Schlag auf Abstand bringen.
Die kurze Phase nutzend starre ich ungläubig auf den Geist und denke an Ihn mit den Worten: Dann zeigt Rondra und den Euren Eure Ehre und kämpft für Eure Erlösung. Hier zählt jedes Schwert, wer es auch führen mag"
Und öffne meinen Geist um diese Erscheinung zu begreifen.

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MEISTER
Walmir wird von dem Schlag kurz aufgehalten, doch sein Hass steigert sich umso mehr.
Der Orkkrieger reckt sich und ein letzter Rest vom Stolz eines Kriegers flammt in seinen Augen auf. Er zieht seinen schartigen Arbach und betrachtet die Klinge kurz. Dann brüllt er auf orkisch seine Kumpane an, die langsam immer näher gekommen sind. Du kannst kaum verstehen was dieser Wilde da von sich gibt, aber er spornt seine toten

Begleiter wohl an für ihren Einzug ins Totenreich zu kämpfen. Auch sie ziehen ihre Klingen und mit Gebrüll stürmen sie auf Walmir zu. Der Erzvampir dreht sich erstaunt um. Bis zu diesem Zeitpunkt scheint er nicht bemerkt zu haben, was um ihn herum geschieht. Schon ist einer der Geister heran und schlägt mit seiner Klinge nach dem Vampir, dann ein zweiter, dann ein dritter ... und dann kommt der große Orkhäuptling und rammt seinen Arbach direkt in Walmir Körper. Zu deiner Verwunderung zeigen die Schläge Wirkung, obwohl die Waffen eher aus Nebel zu bestehen scheinen. Sie reißen Wunden in den Körper des Erzvampirs, der nun verwirrt drein blickt.

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ARDO
"Rondra, steh mir bei." entfährt mir die Verwunderung über die Kampfkraft der Orkgeister und meine Hoffnung steigt wieder dem Schrecken der Acheburg ein Ende zu setzen.

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MEISTER
Der Erzvampir beginnt zu toben. Mit gewaltigen Schlägen fegt er einige Orks hinfort und der Anführer unter ihnen kann sich nur mit Mühe unter den Schlägen wegducken.

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ARDO
"Rondra gib mir Kraft für diesen letzten Kampf in Deinem Namen" schicke ich ein Stoßgebet zum Himmel, wohlwissend es sei das letzte als ehrenhafter Mann und attackiere Walmirs Nacken mit allem was mir an Kraft zu Verfügung steht.
In Gedanken spreche ich meine wohl letzten Worte zu meiner Herrin: "Löwin, ich weiß wohl, dass dies mein Ende ist, doch lass mich führen diesen letzten aller Streiche auf das meine Schuld gesühnt werde und den Seelen seiner Opfer Friede geschenkt werde. Denke gut über mich."

Ich schlage zu.

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MEISTER
Du schwingst deine Waffe, doch Walmir bemerkt dich und blitzschnell dreht er sich zu dir um. Doch die anderen Erscheinungen haben ihn abgelenkt und so ist er einen Tick zu spät. Deine Waffe saust an seinem Hals vorbei und er kann nicht komplett vor deiner Klinge entfliehen. Du schneidest ihm tief die Kehle auf und Blut ergießt sich wie ein Wasserfall auf den Schneebedeckten Boden. Er ersticktes Röcheln ist zu hören und zornerfüllte Augen blitzen dich an. Schon ist der alte Orkkrieger neben ihm und treibt seinen Arbach tief in seine Seite. Walmir sieht geschunden aus, seine edle, schwarze Rüstung ist gespalten und sein Oberkörper glänzt vor Blut. Mit letzter Kraft schleudert er den alten Krieger auf die Seite und unnatürlich schnell begibt er sich einige Schritt von dir in Sicherheit und kauert dort im Schnee. Dann hebt er den Blick und blickt dich voller unbändigen Hass an:
"Ich weiß nicht mit welchen Mächten du im Bunde stehst, aber höre ... es ist noch nicht vorbei. Geschlafen hätte ich Jahrhunderte lang und unser Schicksal hätte sich nie getroffen. Doch nun werden sich unsere Schicksale vereinen ... aber nicht jetzt, und nicht hier. Ich werde suchen den Einen, für den ich mein Blut gab, denn Er ist dein Schicksal und in SEINEM Namen werde ich deiner Welt ein Grauen sein für alle Zeit. Und wenn du IHM unterliegst, wirst du und deine Seele mein Geschenk sein!".
Mit diesen Worten, die er mit gespuckten Blut spricht, verwandelt sich Walmir in eine Fledermaus und entflieht in den Nachthimmel, gerade in dem Moment, als die Orks ihn mit ihren Waffen treffen wollen. Die Klingen laufen ins leere...
Stumm stehen sie da, die verlorenen Seelen einstiger Orkkrieger und blicken dich aus ihren wilden Augen an.


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ARDO
"Sei es morgen oder in Jahrhunderten. Der Herr Praios und die Frau Rondra werden dich richten für deine Taten und ich möge Ihr Werkzeug sein." Rufe ich dem Schatten hinterher in die Nacht.
Fragend blicke ich auf die Geister der ehrenvollen Orks und spreche mit sanfter Stimme.
"Krieger, wäre ich Euer Herr, so würde ich Euren Eid als erfüllt sehen und Eure Ehre als Erneuert. Ziehen lassen würde ich Euch in die Ewigkeit. Doch ich bin nur ein Krieger der Löwin. Ich kann Euch nur dienen wie jeder anderen Seele.


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Meister
Der Krieger schaut finster drein:
"Wir teilen Schicksal. Unsere Schuld ist es, dass der Blutsäufer gefangen wurde und der alte Bruder gerufen wurde. Und auch dein Schicksal hängt nun mit ihm zusammen. Wir werden hier wachen, denn nun sind wir dank dir stärker geworden, denn der Mut kam zurück zu uns Kar Arghazz und wir wissen, dass wir ihm Schmerzen bereiten können. Wir werden hier bei unseren bleichen Knochen bleiben, und verhindern dass er hierher zurückkommt. Er wird nie wieder in der Acheburg umgehen, solange wir hier sind so war mein Name Grashtarrz ist, denn nun fürchtet er uns. Er wird Heimatlos sein wie wir.
Doch das ist nicht dein Schicksal. Weit südlich im Finsterkamm gibt es eine alte Stätte, auf der ihr Menschen eines eurer Tempel erbaut habt. Auf unserem Feldzug gegen euer Reich haben wir ihn vernichtet, doch wurden wir nach der großen Schlacht um euer Greifenfurt besiegt und in alle Winde verstreut. Unheilig ist die Stätte dort oben und voller Macht. Wir spüren, dass es IHM danach dürstet. ER ist nicht weit und erschüttert unsere Existenz mit SEINER Anwesenheit. ER lässt den Toten keine Ruhe. Geht dorthin ...“
Der alte Krieger wendet sich ab. Die anderen Orks verschmelzen mit den Nebeln in der Nacht. Grashtarrz dreht sich noch einmal um:
"Solltet ihr zum letzten Male auf den Blutsäufer treffen, so ruft uns herbei. Wir werden da sein ...“ Die letzten Worte gehen in einem aufkommenden Wind unter. Der Ork ist verschwunden. Du stehst einsam und verlassen im fahlen Mondschein auf der Acheburg. Deine Wunden schmerzen und erst jetzt bemerkst du, dass dein Körper zerschunden ist.

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ARDO
Erstaunt schaue ich auf den Platz an dem eben noch die Orkkrieger standen und Grashtarrz zu mir sprach und denke bei mir: "Bei Rondra, kann denn wirklich alles so eng miteinander verwoben sein?" und spüre den plötzlichen stechenden Schmerz, der mich auf die Knie sinken lässt. Meine schlimmsten Wunden versorge ich mittels eines Heilgebets. Den Rest verbinde ich mir mit sauberen Verbänden, die in meiner Tasche lagern.
Doch bin ich noch nicht fertig hier und stelle die Gebetskerzen wieder auf, die restliche Nacht verbringe ich, dem Urteil nach im stillen Gebet und Meditation

ooc: Ich habe ca. 40 Karmapunkte innerhalb weniger Minuten rausgehauen, bin also sehr empfänglich für das Göttlich, die reale Welt liegt etwas ferner im Nebel und hat weniger Bedeutung für mich.

Sollte ich die Nacht über in Ruhe meditieren können, möchte ich den Sonnenaufgang nutzen und die Gruft des Walmir untersuchen.

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MEISTER

Bei Sonnenaufgang betrittst du die Gruft des Erzvampirs. Die Luft ist stickig hier unten und riecht nach Tod und Verderben. Du hast eine Fackel entzündet und kommst in eine kleine Krypta. Die Wände des Raumes waren einst mit Praios und Boronsymbolen bedeckt, aber sie wurden scheinbar gezielt rausgeschlagen so dass nur noch Reste davon zu erkennen sind. In der Mitte des Raumes steht ein steinerner Sarkophag, dessen mächtiger Deckel zu Seite geschoben wurde. Im Inneren ist nichts Besonderes zu erkennen. An einer Wand kannst du ein Bild entdecken. Es ist gut anderthalb Schritt hoch und einen Schritt breit. Es zeigt einen Ordensritter des Praios mit goldenem Umhang und goldenen Panier. Er hält eine Frau im Arm dessen Schönheit dir den Atem raubt. Blond ist sie wie das Sonnenlicht auf den Bergspitzen, wallendes lockiges Haar das ihr bis zu den Hüften reicht. Ein schneeweißes Kleid bedeckt ihren perfekten Körper. Das muss Walmirs einstige Geliebte sein und du verstehst dass auch er einmal geliebt haben muss. Doch das Bild sieht nicht so aus, wie es sicherlich einst gemalt wurde. Die Frau schaut betrübt und traurig drein. Walmir dagegen wirkt immer noch stolz, doch seine Augen sind die des Erzvampirs. Weiß und Pupillenlos, sein goldenes Panier ist an der Stelle, an der das Praiossymbol sein müsste schwarz. Du kannst dir nicht vorstellen, dass einst ein Maler solch ein Bild gemalt hat. Das Bild ist in einem goldenen Rahmen, unten ist eine Inschrift angebracht. Walmir von Riebeshoff und Algrid von Nebelberg 339 BF. steht dort geschrieben...


Ardo

Traurig betrachte ich das Bild des einst glücklichen Paares und versuche den Wahnsinn der Liebe von Walmir zu erfassen.
"Sie stirbt vor Leid und er leidet auf Ewig im Tod."
Mögen die Götter Ihrer Seele gnädig gewesen sein denke ich bei mir.

Ich untersuche noch sehr genau die Gruft nach Artefakten der Geschichte von Walmir. Sollte ich nichts mehr finden was von Bedeutung ist, verlasse ich die Gruft und die Acheburg.
Ich reite wieder nach Scheutzen und berichte, dass Walmir vertrieben wurde.
Ich breche am nächsten Tag nach Rhodenstein auf um von der Nacht zu berichten.

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