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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Helden
Ragnar Starkardsson Offline




Beiträge: 913

04.06.2018 22:17
Ragnars Konvent -Rede antworten

Hallo alle miteinander.

Ich stelle hier mal meine Rede rein, die ich vor dem Konvent vorgetragen habe. Für den Fall dass es jemand noch mal nachlesen möchte.

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Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen.

Mahatma Gandhi

Ragnar Starkardsson Offline




Beiträge: 913

04.06.2018 22:17
#2 RE: Ragnars Konvent -Rede antworten

Hesinde und Swafnir zum Gruße, wehrte Kolleginnen und Kollegen,
mein Name lautet Ragnar Starkardsson, Magus der Halle der Winde im fernen Olport und der mit dem almadinen Auge Gezeichnete.
Einst war ich ein junger Mann der danach trachtete mit seiner Sippe die Meere zu befahren, Abenteuer zu erleben und während der langen Winternächte mit Wein und Gesang bei meiner Familie und meinen Freunden zu sein um mit Ihnen über unsere Taten sowie die unserer Vorväter zu reden und gemeinsam den Liedern der Skalden zu lauschen.

Die Götter und Geister wiesen mir jedoch einen anderen Kurs… ein anderes Leben zu, und nun stehe ich hier vor Euch, spüre Eure Blicke auf mir und auf dem roten Auge in meinem Schädel, wohl wissend dass Ihr von uns Gezeichneten erwartet, dass wir etwas sagen dass uns allen die Erleuchtung darüber bringt, wie wir unseren gemeinsamen Feind bezwingen können.

Leider habe ich… haben wir keine Antworten für Euch. Hätten wir diese wüsstet Ihr diese bereits. Ich kann Euch nur sagen was wir denken das zu tun sein sollte… und ich kann Euch sagen was sich aus von Osten her über den Kontinent hermacht. Eine Armee wie ich es noch nie gesehen habe, mit Soldaten die keinem eigenen Willen mehr folgen und Hauptleuten die sich ihrerseits der finstersten Mächte bedienen um die Menschen… Männer, Frauen und Kinder in Ihre Dienste zu zwingen. Sie zu Kreaturen der Niederhöllen zu formen und wiederrum gegen jene zu hetzen die ohne Hab und Gut, ohne Heimat um ihr Leben rennen.

Nachdem am gestrigen ersten Tag des Konvents meine Gefährten das Wort an Euch richteten möchte ich also nun am heutigen zweiten Tag die Gelegenheit ergreifen um Euch meine Sicht der Dinge kund zu tun. Mir ist wohl bewusst, dass das was Ihr gestern von meinen treuen Freunden hörtet für Tumult und den vorzeitigen Abbruch des Konventtages sorgte, doch rate ich Euch nicht eine jede Rede für sich zu sehen sondern es als gesamtes zu betrachten, denn im Gegensatz zu früheren Zeiten offenbaren sich die Zeichen nun zum ersten Mal gemeinsam und gemeinsam solltet Ihr auch den Inhalt der Reden sehen.

Ich kann Euch nicht sagen warum dies so ist, ich kann Euch auch nicht sagen warum ausgerechnet wir zu den Trägern der Zeichen erwählt wurden oder wer uns diese Zeichen verliehen hat, aber ich kann Euch sagen dass es wohl notwendig sein muss dass alle Zeichen zu dieser Zeit erschienen sind. Ich glaube hier nicht an einen Zufall… ich glaube vielmehr dass unser Feind der aus dem Osten über unsere Welt hereinbricht, über eine so immense Macht verfügt dass wohl alle möglichen Kräfte aufgebracht werden müssen um ihm Einhalt gebieten zu können… nicht nur mit Soldaten, Magiern und Belagerungsmaschinen, sondern auch durch die Zeichen, die das Handeln und Denken von uns Gezeichneten immer stärker beeinflussen.

Wenn Ihr an meine Gefährten und an ihre Reden denkt könnt Ihr wohl alle feststellen dass sie von unterschiedlicher Natur sind. Denkt an Yamira, die sich vor Euren Augen als der standhafte Wächter, der Leviathan offenbarte, denkt auch an Kaldrim, der von Gleichgewicht und Diplomatie sprach und nun hört meine Worte und denkt über diese nach.

Heute stehe ich vor Euch und spreche von Hass und Misstrauen, denn das ist was ich durch mein Zeichen verspüre…. Brennenden Hass auf unseren Feind sowie sein Gefolge, Tiefes Misstrauen gegen jene die in den Diensten unseres Feindes stehen und den unbändigen Wunsch all jene zu vernichten die sich ihm angeschlossen haben, bis letztendlich auch er selbst besiegt und endgültig vernichtet ist.

Selbst in diesem Moment unter all diesen hohen Gelehrten aus allen Ländern spüre ich das Misstrauen gegen jene die sich der Sache unseres Feindes verschworen haben könnten. Das Auge lässt mich nur allzu genau an den gestrigen Beifall jener denken die Kaldrims Vorschlag zur Diplomatie mit Borbarad freudig beklatschten. Ich, Ragnar Starkardsson, möchte daran glauben dass dies der Beifall zu einem Vorschlag war der möglicherweise vielen Frauen und Männern das Leben retten könnte, doch ich, der mit dem almadinen Auge gezeichnete, misstraue diesem Umstand ohne dass ich an dieser Stelle jemandem des Verrates bezichtigen möchte.
Das almadine Auge verzehrt sich nach der Vernichtung Borbarads, doch wurde mir auf Maraskan nur allzu schnell bewusst, dass ich und das Zeichen alleine nichts gegen ihn ausrichten können. Ich bin mir sicher dass auch ein jeder andere Gezeichnete, oder all die Spektabilitäten und andere Zauberkundigen die ich hier vor mir sehe, für sich alleine an Borbarad scheitern würden. Ich befürchte dass es die erstmals vereinten Zeichen, mit all ihren Aspekten, mit all Ihren Fähigkeiten sowie den vereinten Kräften der Länder die sich noch nicht in der Hand des Feindes befinden sind, die etwas bewirken müssen. Doch ohne die Unterstützung der hier Anwesenden wird auch dies wohl im Voraus zum Scheitern verurteilt sein.

Gestern kam es zum Tumult und dem vorzeitigen Abbruch des Konvents, nachdem Kaldrim zu Euch sprach. Wie die meisten von Euch war auch ich zuerst vor den Kopf gestoßen, doch heute stehe ich vor Euch und gebe ihm Recht… Ich gebe ihm Recht darin dass wir ein Gleichgewicht schaffen müssen um dem Sturm aus dem Osten aufhalten zu können, denn ansonsten werden wir an ihm zerschellen und zerschmettert wie ein Schiff das durch einen Sturm gegen Klippen geworfen wird. Nur wenn wir ihm ebenbürtige Kräfte entgegenstellen werden wir die Möglichkeit zu einem vernichtenden Schlag erhalten.
Wir werden dies jedoch nur schaffen können wenn wir unsere kleinlichen Streitereien beiseitelegen und endlich gemeinsam einen Weg finden um ihm Einhalt zu gebieten. Wir, die Gezeichneten, handeln in der Absicht Borbarad zu besiegen, den Ansturm aufzuhalten, das unnötige Sterben und den Krieg zu beenden. Daher stehe ich, Ragnar Starkardsson, ein Gezeichneter, heute vor Euch und blicke zu Euch, den gelehrtesten und mächtigsten, auf und bitte Euch um Eure Unterstützung, denn ohne Eure Hilfe ist Aventurien dem Untergang geweiht.

An die Gezeichneten gerichtet: Bitte, meine Gefährten, meine Freunde die mir meine Sippe geworden sind, kommt zu mir.
Daher stehen wir, die vereinten Gezeichneten und unverzichtbare Freunde hier und sagen Euch, dass wir den Kampf nicht aufnehmen werden, sondern dies bereits seit langem getan haben. Wir haben unsere Leben hinter uns gelassen und opfern es für den Kampf um Eure Leben und Eure Freiheit. Alleine werden wir es wohl nicht schaffen können, das jedoch wird uns nicht aufhalten es zu versuchen, auch wenn es am Ende unsere Leben kosten wird. So unterschiedlich und gegensätzlich unsere Zeichen sein mögen, sie fügen sich zusammen und ergänzen sich. Hier vor mir sehe ich weiss, grau und schwarz sowie all jene die sich keiner Richtung fest verschrieben haben, auch Ihr könnt Euch ergänzen wenn Ihr Euch die Hand reicht und alle gemeinsam, Seite an Seite mit den Geweihten der Kirchen, den tapferen Soldaten und auch mit uns Gezeichneten für ein freies Aventurien kämpft.
Borbarad, der Bethanier, wurde in der Vergangenheit schon einmal besiegt, also kann er auch heute wieder besiegt werden. Lasst uns den Status Quo, das Gleichgewicht schaffen, damit wir am Ende zu einem letzten vernichtenden Schlag ausholen können… in der Hoffnung damit unsere Zukunft zu retten.

Lasst uns Rohal zurückholen….!!!

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