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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Zwischenspiel-Archiv
Ardo Arres von Arivor Offline



Beiträge: 495

20.11.2013 18:25
RE: Zwischenspiel Ardo Arres von Arivor antworten

Die heiligen Hallen von Anchopal sollen Ardo die nächsten Wochen ein Heim geben und die letzten, fehlenden Kräfte werden zurückkehren. In dieser Zeit kümmert sich Ardo um seine Ausrüstung, der Harnisch war nicht mehr zu retten. Ein Neuer musste her und mit dem Gold der Familie, ließen sich die Verluste wieder ausgleichen. Auch Kaldrim soll sein Gold zurückerhalten, genau wie Herr Yazim. Ein Arres begleicht stets seine Schuld. Boten werden entsandt. Doch die Geschehnisse der letzten Wochen haben Spuren hinterlassen....zu groß waren die Mächte die gewirkt wurden. Zauber in der Zeit, Reisen durch die Spähren, das ist zuviel für unsere Zeit. Bei Rondra!
Ardo erkundigt sich nach den Vorkommnissen in der gorischen Wüste, was darüber hinaus gesprochen wird, als das was Yamira Ihm schon aus erster Hand berichtete. Auch über den Einen erkundigt sich Ardo bei den hiesigen Geweihten.

Nach ein paar weiteren Tagen ist alles wieder an seinem Platze und Ardo sattelt Rhana für den Ritt zurück nach Arivor. Es gibt viel zu besprechen.
Die Reise führt für einige Wochen zurück über Fasar und über die Zedernstraße in Richtung Punin. Dort erreichen Ardo von Händler wilde Nachrichten um die Revolte in Gareth, die Bedrohung durch die Orks im Norden des Landes. Ein neuer Orkensturm hat begonnen. Wo soll sein Weg nur hinführen?...

...zu Ehren Rondras, denke ich bei mir und setze meinen Weg unbeirrt fort nach Arivor. Viel ist geschehen seit meiner Abreise vor vielen Monden von dort. Auf Maraskan durch den Dschungel geschlagen, die Belagerung Borans durchbrochen und die Rückher des Dämonenmeisters gesehen. Meiner Herrin näher gekommen habe ich viele Kämpfe geführt und für sie gewonnen. Räuber, Söldner, Dämonen, Magier, alle kreuzten meine Klinge und bekamen die Macht der Himmelsleuin zu spüren. Doch nun regen sich noch weitere Mächte, profane und sakrale, die die zwölfgöttliche Ordnung in Ihren Grundfesten erschüttern wollen. Doch soweit wird es nicht kommen, nicht solange ich noch im Namen Rondra auf Dere wandle, bis zum letzten Atemzug werde ich die unsere Ordnung verteidigen. Doch verzeih meine vereilige Einstellung zu deinem Plane, Herrin Rondra, Ihr werdet mir zeigen was ich zu tun habe. Eile ist geboten, denn die Tage des Namenlosen sind nah und nur ungerne ziehe ich an diesen Tagen an Stätten wie dem verlassenem Brig Lo vorbei. Hier führte mich die Göttin schoneinmal zum Ruhm.

Ardo erreicht beschließt die Tage des Namenlosen Tage in Punin zu verbringen und die Hallen des heiligen Caralus bieten Ihm für diese schweren Nächte ein Heim im gemeinsamen Gebet, auf das Rondras Donnerhall die aufzerrende Stille des Dunklen mit einem Blitzschlag zerreiße…

…doch die Tage bringen mir immer weiter schlimme Kunde aus dem Norden. Answin von Rabenmund hat sich zum Kaiser erhoben und die Adligen des Landes spalten sich in diese Lager. Doch das ist keine Angelegenheit der Diener der Leuin. Es ist nicht unsere Aufgabe die profanen Angelegenheiten der Diener zu klären. Wir müssen, ich muss für den Schutz der Ordnung unserer Herrin sorgen. Das bedeutet der Bedrohung durch die Orks und das kommenden Dunkel Herr zu werden und zu vernichten. Ich muss mich schnell aufmachen nach Arivor…mit den ersten Sonnenstrahlen reise ich ab…

…bereits 3 Wochen später erreicht der Geweihte seine Ordensburg und erfreut sich an den Waschbrunnen der Stätte. Der Sommer wird zwar bald zum Herbst, ist aber immer noch voller Kraft in Arivor. Doch die Stadt ist angespannt. Albernia wird vom Krieg der Adligen heimgesucht und auch hier regt sich eine schlafende Schlange zum Biss bereit…so munkelt man…

…nach den rituellen Waschungen werde ich zu meinem Ordensmeister gerufen und trete festen Schrittes in die Schreibstube unseres obersten Geweihten ein. „Ardo Arres von Arivor, meldet sich wie befohlen zu Euren Diensten Eure Ehrwürden.“ Zwei Männer in edlen Gewändern erheben sich und mein Meister entgegnet: „Rondra zum Gruße, edler Ardo, setzt Euch zu uns.“ Auch mein werter Oheim wendet sich an mich: „ Geliebter Neffe, weit reichten die Berichte Eurer Taten für das Schwert der Schwerter auf Maraskan, unsere Herrin findet Gefallen an Euren Taten. Wir sind sehr zufrieden mit Euch.“ „Euer Ehrwürdige Gnaden“ antworte ich ehrfurchtsvoll – ich hatte meinen Oheim vor langer Zeit vor meiner Geweihtenschaft zuletzt gesehen – „Eure Worten ehren mich und erfüllen mich mit Stolz auf unseren Herrin und die Lehren des verehrten Meister unserer Senne.“ und setze mich.

…der Heermeister der Göttin stellt eine Einheit zusammen um dem Orkensturm im Norden Herr zu werden. Lowangen wir belager, die Festung Greifenstein ist verloren. Der Weg nach Greifenfurt ist offen und danach folgt Wehrheim, die Heimat der Arres und Zentrum der Senne in den Mittelreichen…

…“30 Geweihte werden berufen um den Schamanen der Orks entgegen zu stehen, wir müssen Ihrer unheiligen Dämonen im Namen unserer Herrin die Vernichtung bringen. Ihr habt schon gegen die dunklen Mächte unserer Zeit gekämpft und bestanden. Ihr sollt mir nach Baliho folgen und von dort aus den Gegenschlag aufstellen, Ardo von Arivor. Seid ihr bereit dem Ruf Eures Heermeisters zu folgen?“ Wie Hammerschläge des ewigen Ingerimms donnern diese Worte auf mich hernieder und erfüllen mich mit Stolz und Ehre. „ Natürlich ehrwürdige Gnaden. Bei Rondra ich bin bereit, bis in den Tod!“ entfährt es mir inbrünstig und voller Erfüllung.

2 Tage später ist Ardo als Begleitung des ehrwürdigen Heermeister Rondrasil Löwenbrand auf dem Weg in Richtung Norden. Punin soll das erste Ziel sein…

…“etwas nördlich von Punin treffen wir uns mit den Brüdern aus den südlichen und östlichen Sennen, anschließen reisen wir sofort weiter nach Gareth und über Wehrheim nach Baliho. Herzog Waldemar hat im Geheimen gerufen und organisiert den Widerstand gegen die Orks, da der neue Kaiser Ihnen nichts entgegen schickt.“ Berichtet der Heermeister der Leuin Ardo und den 2 Geweihten die aus Arivor mitreisen und seinem Knappen…

…Punin hat sich in ein paar Wochen in ein Heerlager verwandelt. Brintreue Einheiten treffen auf die des Thronräubers Answin. Almada ist in den Krieg gezogen. Die Lage ist angespannt wie die Sehne eines Bogens kurz vor dem Schuss. Nicht sehr rondrianisch der Vergleich, aber durchaus angebracht. Doch wir tragen das Banner der Göttin und wir werden unbehelligt in die Stadt gelassen. Niemand möchte es sich im beginnenden Krieg mit unserer Herrin verscherzen. Im Tempel Caralus verrichten wir eine kurze Andacht für den Schutz der Stadt und reisen weiter. Eine halbe Tagesreise weiter treffen wir auf das Lager der anderen Geweihten und feiern eine der seltenen Zusammenkünfte von Geweihten aus verschiedenen Sennen…

…“Ardo, kommt in mein Zelt.“ Befiehlt der Heermeister mir nach dem Abendgebet. „Jawohl, Eure Ehrwürdige Gnaden.“ Und betrete das Zelt. „Ardo, die Gunst der Göttin ist Euch zugewandt und auch Eure Visionen sind Zeichen einer Auswahl durch die Zwölf selbst. Ihr seid für etwas bestimmtes auf Dere und ich bin gespannt was unsere Herrin für Euch plant.“…




[ Editiert von Ardo Arres von Arivor am 20.11.13 23:07 ]

[ Editiert von Ardo Arres von Arivor am 21.11.13 22:46 ]

Ardo Arres von Arivor Offline



Beiträge: 495

22.11.2013 16:35
#2 RE: Zwischenspiel Ardo Arres von Arivor antworten

Nichtsdestotrotz wir dürfen uns weder hier, in Gareth, noch irgendwo auf Dere in die Geschicke der Politik einmischen, wir halten uns raus aus den Streitigkeiten unter Gläubigen der zwölfgöttlichen Ordnung. Sollte jedoch, wie im Norden, eine der Parteien, Götzen, Dämonen und dem Bösen dienen, ist es unsere Pflicht dem Einhalt zu gebieten, so wie Ihr es schon auf Maraskan und in der Khom getan hattet.“…

…einige Wochen später erreicht der Tross das Umland von Wehrheim und man wird in die Akademie einquartiert…

…nach sovielen Jahren kann ich meine Familie wieder ein die Arme schließen. Mein Vater ist alt geworden, doch schwingt er das Schwert weiterhin kräftig und kann jeden Krieger immer noch in die Schranken weisen.
„Mein Sohn, Euer Gnaden Ardo von Arivor, ein Ritter der Göttin, bei Rondra. Dieser Tag muss gefeiert werden.“

…doch das große Feiern soll noch kommen wenn der Orkensturm aufgehalten ist. Die Späher berichten von einem Hauptheer und einem kleineren Herr im Finsterkamm, die die Burg Greifenstein erobert haben. 15.000 Speere sollen aus dem Orkland losgezogen sein um das Mittelreich zu unterjochen.

Der Herbst in Weiden hat immer etwas besonderes, rot-güldenes Laub an den Bäumen vermischt sich mit dem Schneestaub auf den Bergen und Höhen. Wenn es klar ist, kann man meilenweite sehen. Mit Einbruch des Winters erreicht die stolze Schar Rondras endlich Baliho und schlägt das Heerlager vor der Stadt auf. Gemeinsam mit den vielen Bannern der stolzen Weidener Herren hat Herzog Waldemar ein staatliches Heer aufgestellt. Seine Ehrwürdige Gnaden hält eine Andacht und segnet den Zug unter Anwesenheit aller Landherren, des Herzogs und der Tempelvorsteher der Häuser des Herren Praios und der Himmelsleuin und predigt die Befreiung des Landes von dem gottlosen, schwarzbepelzten Heerwurm aus dem Westen…

…der Frühling beginnt in Weiden und die Belagerung Lowangen immer noch standhaft. Das klein Heer hat den Finsterkamm verlassen und hat Nordhag eingenommen. Sie bewegen sich auf Rhodenstein zu…

…“wir müssen den Orden in Rhodenstein zu jedem Preis verteidigen!“ donnert es aus dem Mund meines Heermeisters und unser Zug setzt sich in Bewegung. Das Heer des Herzogs verlässt Baliho in Richtung Nordhag um den Weg zwischen Nordhag und Rhodenstein zu sichern. Nach Rhodenstein sollen sich die Gruppen vereinigen…

…das Archiv der Rondrakirche darf nicht der Vernichtung preisgegeben werden. Zu geschwächt wäre die Kirche mit dem Verlust eines Ordens und dessen Insignien. Nach Tagen des harten Ritts erreichen wir das belagerte Rhodenstein, die Orks, 1000 Speere, kämpften verbissen gegen die Verteidigung der Mauern der Ordensburg. Das Dorf ist bereits genommen und brennt. Es bleibt keine Zeit zu verlieren…

…aus den Kehlen von 29 weiteren Geweihten ertönt der Kampfgesang der Herrin Rondra, getragen vom Winde, und dringt in das Schlachtenchaos der Burg. Wir erregen die Aufmerksamkeit der Angreifer, die Ihren Formation ändern um unseren Angrif abzuwehren. Mit Schwert, Hammer und Lanze nehmen wir den Angriff zu Pferde auf und reiten hunderte Orks nieder. Mit Schwert und Schild springe ich von Rhana und stelle mich den Angreifer Mann gegen Orks, ich fühle die Kraft Rondras und Ihrer Geschwister in mir. Mutig kämpfen wir gegen die Übermacht der Schwarzpelze, die mit Wut und Chaos Ihre Kämpfe fechten. Unsere Brüder in der Burg fallen aus und drängen die geschwächte Front der Orks zurück. Da sehe ich Ihn zum ersten Mal, einen Geweihten der hiesigen Sennem kämpfend mit einem starken, wilden Orks. Wie ein Blitz dringt ein alter Traum in meine Gedanken, die Schlange, die das Schwert Armalion verschlingt, auf einem Haufen Pergament. Ein unglaublich donnernde Orkstimme weckt mich aus meinem Traum auf. Ein riesiger Ork, nahezu meine Größe bahnt sich seinen Weg durch die Kampfreihen nach vorne. Das muss der Anführer sein. Ein kurzes Stoßgebet für meinen Mut reichen und ich stelle mich diesem Ork entgegen. Ein verbissener Kampf entbrennt wir drängen mit mächtigen Schlägen auf uns ein. Ich schlage den Ork zu Boden und wähne mich als Sieger. Mit erhobenem Schwert zum letzten Schlag erhoben ist sein Ende nahe.
Doch diese Kreatur versteht sich nicht auf Ehre und blendet mich mit einer Faust voll Erde. Als ich wieder sehe vergehen nur Bruchteile eines Augenblicks, doch diese Zeit reicht um mein Schild zu umgehen und mich mit einem mächtigen Hieb auf die Brust zu Boden zu schicken. Nun steht er bereit mich zu töten und mit Freude blicke ich auf den nahenden Tod und den Einzug in die Halle der Helden und an die Tafel meiner Herrin…

…mit seinem Schwert Erian fängt der Ordensmeister den Hieb des Olog Orchai auf einen jungen Geweihten ab, den er gerade am Boden erschlagen wollte. Olog Orchai ist der Anführer dieses Teilheers der orkischen Streitkräfte und hat nur seine Ehrwürdigen Gnaden Herdan Pratos von Rhodenstein als Gegner in diesem Kampf…

…ich sammle mich und stehe mit einer schnellen Drehung auf, mein Schild ist zerstört. Ich packe mein Schwert und töte 2 Orks die die Chance nutzen wollten und Herdan hinterrücks töten versuchten. Das Schlachtenglück ist nicht mit uns, da die Orks aus dem Dorf nachrückten und unsere Flanke nahmen. Mehrere Dutzend Orks haben sich am Rande des Feldes neu formiert und drängen auf uns ein…

…das Kampfgeschick ist nicht mit den mutigen Geweihten, denn die Orks haben die neu formiert und schlagen Ihrerseits zurück. Sie drängen die Schar vor den Toren der Ordensburg zusammen und und die Chancen auf den Sieg schwinden, als der Kampf zwischen Herdan und Olog eine bittere Wendung nimmt. Ein halbtoter Ork bohrt Herdan seine Klinge ins Bein worauf der Geweihte kurz seine Fassung verliert und von Olog niedergestreckt wird.
Nun ist es vorbei mit dem Kampf und die Kämpfer für Rondra geschlagen…

…Herdan wird feige von hinten angegriffen und verletzt was dem wütenden Orkführer die Chance gibt zu einem tödlichen Schlag auszuholen. Nun ist es um uns geschehen. Viele Brüder sind gefallen und unser Heermeister verletzt. Rondra ist uns nah…

…ein mächtiger Donnerhall übertönt den lautesten Schlachtruf auf dieser Stätte und mit einen mächtigen Blitzschlag wird die mächtige Eiche auf der Stätte in Brand gesteckt und erschreckt die Orks bis ins Mark. Olog fährt herum und lässt seine Deckung fallen, als Ihn das Schwert Erian zu Tode trifft. Voller Ehrfurcht fallen wir auf die Knie um das Große Wunder unserer Herrin zu preise und mit unserem Blute zu huldigen. Wir haben Tote zu betrauern und zu bejauchzen, denn sie haben die den Platz an Rondras Seite redlich verdient.
Die Schlacht ist geschlagen und Rondras Verteidigung ist uns gelungen. Der Orden, die Senne und das Dorf sind befreit. Die Orks haben sich in den Finsterkamm zurückgezogen.

3 Jahre ziehen ins Land in denen Ardo Arres von Arivor als Kämpfer Rondras Weiden und das Mittelreich verteidigt. Bis nach Gareth gelangen die Orks auf heimlichen Wegen und dort entscheidet sich das Schicksal des Reiches...

...so erhebt Euch, Ritter der Göttin, Ardo von Arivor, für Eure heldenhaften Taten im Namen unserer Herrin Rondra auf den Schlachtfeldern des Orkensturm unserer Zeit. Mit Wohlgefallen sah die Himmelsleuin Euren Mut, Ehre und Tapferkeit im Angesicht der Übermacht und Wildheit Eures Feindes. Ihr habt sie alle niedergestreckt und bestanden.
Dank Eurer überragenden Leistungen auf dem Schlachtfeld zu Ehre Rondras und der Kirche, als Verteidiger des Volkes sollt ihr ausgezeichnet sein mit dem Schwerte „Custos cum honor“, Wächter der Ehre. Erhebt Euch Ardo Custos cum honor von Arivor und bringt Rondra den Ruhm.

[ Editiert von Ardo Arres von Arivor am 23.11.13 10:01 ]

[ Editiert von Ardo Arres von Arivor am 23.11.13 10:53 ]

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